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1. Einleitung
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| Java: Was ist das? |
- Eine höhere
Programmiersprache.
- Fast wie C++ in Sachen Syntax und Sprachumfang.
- Die erste Sprache,
deren übersetzte Programme auf vielen Computersystemen
laufen.
- Die erste Profisprache,
die nahtlos in das World Wide Web passt.
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| Java: Was heisst dieses Wort? |
Java ist ein amerikanischer
Slang Ausdruck für starken,
heissen Kaffee - so wie ihn eben ein Programmierer nächtelang trinkt.
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| Java: Die Geschichte |
Wohl
die kürzeste, die eine Programmiersprache je hatte,
bevor sie in aller Munde war: 1995 erscheint das "White Paper",
in welchem die Firma Sun Microsystems ihre neue Sprache beschreibt. Und
das, nachdem die Firma eigentlich Schiffbruch erlitten hat mit dem Projekt,
das ein gemeinsames Betriebssystem für Consumer - Produkte wie Telefone,
Fernseher, CD Spieler, etc. zum Ziel hatte. Im selben Jahr wird Java auf
der CeBIT vorgeführt und macht Furore. Anfangs 96 wird das Java Developers
Kit (JDK) auf dem Internet zum Download verfügbar. Das Kit enthält
alles, was man zur Entwicklung von Java - Programmen braucht - und ist
notabene gratis (noch immer!). Seither ist der Boom ungebrochen. 97 kamen
die Version 1.1 des JDK und eine Serie von Entwicklungsumgebungen von verschiedenen
Herstellern (IBM, Borland, Symantec) heraus. Auf dem www tummeln sich nun
nicht mehr nur Spielereien in Java, auch Kommerzielles und Wissenschaftliches
steht in der neuen Form mehr und mehr zur Verfügung. Das gegenwärtig
aktuelle JDK heisst Java 2 und läuft unter der Versionsnummer 1.5.
Wir verwenden für diesen Kurs die zweitneuste Version, Java 1.4.
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| Java: Das Prinzip |
Jedes Programm,
das nicht in Maschinensprache geschrieben ist, muss zuerst in die Sprache
des Prozessors übersetzt werden. Das
Spezielle und trickreiche an Java ist, dass diese Übersetzung hier
in zwei Schritten erfolgt: Der Programmierer übersetzt sein Programm
mit dem Compiler namens javac in den sogenannten Byte - Code. Dieses Bytecode
- Programm läuft auf der sogenannten virtuellen Maschine. Diese "Maschine" ist
nicht etwa ein Mikroprozessor, sondern ein zweites Übersetzungsprogramm
mit dem Namen java. Erst dieses übersetzt (interpretiert) in die Sprache
des Mikroprozessors und führt das Programm aus.
Warum so kompliziert? Damit man den Bytecode in einer einzigen Version
auf dem Internet zum Herunterladen bereitstellen kann. Ob nun einer mit
einem Mac, einer Wintel - Maschine oder einer Unix - Workstation dieses
Programm herunterlädt ist egal. Hauptsache, er oder sie hat auf
seinem Gerät ein Programm, welches den Byte - Code interpretieren
kann. Und dieses Programm ist in modernen www - Browsern bereits integriert,
so dass der Benutzer kaum mehr merkt, dass er auf einer Seite nicht nur
schöne Bildli anschaut, sondern dass darin integriert ein ganzes
Programm läuft - und das notabene auf seinem eigenen PC.
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| Zwei
Fragen |
Was ist eine "virtuelle Maschine"?
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