Kurzanleitung zu LabVIEW

Installationen

 

M72 Esprimo LabVIEW 8.0
M73 LabVIEW 8.0

M71 LabVIEW 8.0
Laptop 220 LabVIEW 8.2 (engl.) und 6.1
Laptop 221 LabVIEW 8.0 und 6.1
Laptop 222 LabVIEW 8.2 (engl) und 6.1
Laptop 223 LabVIEW 8.0 und 6.1

 

Stand 28.1.08

Grundlagen

 

LabVIEW von National Instruments (http://www.ni.com) ist eine grafische Programmierumgebung für Anwendungen zum Messen und Steuern. Unterstützt werden Geräte, für welche Treiber existieren. Bei uns insbesondere Vernier LabPro, Lego Mindstorms, Velleman Platinen, RS232 Multimeter, etc.

Die Geräte werden in LavVIEW simuliert und heissen VI (virtual instrument). Jedes VI hat zwei Fenster: Das Frontpanel simuliert die Bedienungselemente des Gertätes, das Blockdiagramm simuliert das Innere des Gerätes mit all seinen Komponentern und Verdrahtungen.

Man programmiert, indem man im Frontpanel Bedienelemente und im Blockdiagramm Funktionen von der Palette holt.

 

 ni

Einstieg

Beim Start von LabVIEW erscheint das Fenster "Erste Schritte". Im linken Bereich erstellt man neue VIs oder bearbeitet bestehende, im rechten Bereich ist die Dokumentation.

  • Wählen Sie im Teilfenster "Neu" "VI aus Vorlage..", "Tutorium(Erste Schritte)", "Generieren und anzeigen", "OK".

Dieses VI ist nicht mit einem realen Gerät verbunden, es generiert selber ein Signal und stellt es dar.

  • Schalten Sie zwischen den beiden Fenstern "Frontpanel" und "Blockdiagramm" hin und her (Tastenkombination: <Ctrl>+<E>). 

Im Frontpanel sehen Sie bereits die Vorderansicht eines Oszillographen. Im Blockdiagamm sehen Sie die "Innereien" des Gerätes: Links ist ein Signalgenerator und rechts der Oszillograph, den Sie auch im Frontpanel sehen. Das Ganze ist in einem grauen Rahmen: Das ist eine "while" - Schleife, welche ausgeführt wird, bis die Taste "Stopp" unten rechts gedrückt wird.

  • Klicken Sie im Frontpanel in der Werkzeugleiste auf die Taste "Ausführen" ( ): Sie haben vom Programmiermodus in den Modus "Ausführen" umgeschaltet und sehen, dass der Signalgenerator offenbar einen Sinus produziert.

  • Stoppen Sie die Ausführung mit der Taste mit dem roten Kreis in der Werkzeugleiste ( ) oder mit der Taste "Stopp" im Frontpanel.

  • Mit einem Doppelklick auf den Signalgenerator können Sie dessen Eigenschaften verstellen: Wählen Sie z.B. einen Sägezahn und testen Sie.
  • Fügen Sie dem Frontpanel ein Bedienelement zu: Schalten Sie ev. ins Fenster Frontpanel um (<Ctrl>+<E>). Wäheln Sie im Fenster"Bedienelemente" "Express" und dort "Bedienelemente". Klicken Sie auf "Drehschalter", fahren Sie mit der Maus links neben den "Signalverlaufsgraphen" und klicken Sie wieder. Ändern Sie den Titel "Drehschalter" um in "Amplitude".
  • Verbinden Sie den Drehschalter mit dem Signalgenerator: Wechseln Sie dazu ins Fenster Blockdiagramm. Fahren Sie mit dem Mauscursor beim Signalgenerator über die orangen Pfeile links: Das sind Eingangs - Anschlüsse. Beim Anschluss "Amplitude" klicken Sie: der Anschluss blinkt. Fahren Sie nun mit der Maus zum Anschluss des Drehschalters bis dieser blinkt und klicken Sie wieder: Sie haben eine Verbindung vom Ausgang des Drehschalters zum Eingang des Signalgenerators erstellt.
  • Testen Sie und seien Sie nicht erstaunt, dass das Drehen des Schalters kaum Veränderung bringt: Die senkrechte Skalierung des Waveform Graphen ist auf automatisch gestellt.
  • Ändern Sie Eigenschaften des Graphen, indem Sie ihn im Bockdiagramm mit der rechten Maustaste anklicken und "Eigenschaften" wählen. Suchen Sie bei "Skalierung" die "Amplitude" (Y-Achse)", schalten Sie die "Automatische Skalierung" aus und wählen Sie -10 als Minimum und +10 als Maximum.
  • Testen Sie wieder: jetzt sollte die Amplitudenveränderung klappen!
  • Wählen Sie die Verbindung zwischen "Signal simulieren" und "Waveform Graph mit einem Doppelklick und löschen Sie diese mit der Taste <Delete>.
  • Wählen Sie im "Funktionen" Fenster "Express", "Arithmetik & Vergleich", "Skalieren und umrechnen" und plazieren Sie dieses an die Stelle der gleöschten Verbindung. Im Popup - Fenster schreiben Sie bei Steigung (m) 10, alles andere lassen Sie und klicken "OK".
  • Verbinden Sie Ausgang "Sägezahn" mit Eingang "Signale" und verbinden Sie Ausgang "Skalierte Signale" mit Eingang des Graphen. Testen Sie: Das Signal wurde zehnmal vergrössert.
  • Verbinden Sie den Ausgang "Sägezahn" auch noch direkt mit dem Eingang des Graphen: An der Stelle, an der die Verbindungen zusammentreffen erscheint automatisch die Funktion "Signale zusammenfassen". Testen Sie: Sie sollten das unskalierte und das skalierte Signal sehen.
  • Spielen Sie mit den Eigenschaften von Schalter, Generator und Graphen!


Beispiele    
Velleman

Velleman:

Die Fachschaft hat 4 Velleman Interface - Boards P8055 angeschafft. Diese haben USB Interface zum PC und digitale und analoge Eingänge und Ausgänge. Die Boards können mit LabVIEW programmiert werden. Anleitung [Word], dazu wird eine DLL benötigt.

Vernier

Vernier:

Vernier LabPro kann ebenfalls mit LabVIEW programmiert werden. Anleitung [Word].

Software und Anleitungen von Vernier zu LabVIEW: http://vernier.com/labview

Lego

Lego Mindstorms:

Die neuen NXT Roboter von Lego können mit LabVIEW programmiert werden. Anleitung [Word].

Software und Anleitungen von NI zu Mindstorms:
www.ni.com/mindstorms

Metex

Metex:

Unsere zwei Metex DMM mit seriellem Anschluss sind ebenfalls mit LabVIEW programmierbar. Weitere Angaben bei Sö.

     
Bücher / Hilfe
  • B. Mütterlein: Handbuch für die Programmierung mit LabVEW, Spektrum Verlag, 2007, angeschafft von der Fachschaft.

 

 
  • W. Georgi: Einführung in LabVIEW, Hanser Verlag,2006, bei Sö verlangen.
 
  • NI: Getting Started with LabVIEW, Broschüre, Handbibliothek Fachschaft.

 

 
 
  • Tutorials von NI: "Start", "Programme", "Geräte", "National Instruments", "Labview 8.0", "LabVIEW Manuals". Auf "Getting started" (deutsch!) basiert diese Einführung!

 

 
Links

 

 

  28.1.2008 / Sö