Mythologie

Die Mythologie der Griechen ist sehr vielfältig und bezaubert auch heute noch durch spannende und witzige Geschichten über Götter und ihr Verhältnis untereinander und zu den Menschen, denen sie sich zum Teil in Tiergestalt näherten, um sie zu verführen.

Die wichtigsten Götter im Olymp sind zu allererst Zeus, der Vater der Götter und Menschen, ursprünglich ein Himmels- und Wettergott, der Übeltäter mit dem Blitz tötete und sich ansonsten hauptsächlich mit schönen Frauen (aber auch Knaben) beschäftigte: er erwies sich dabei als sehr phantasievoll und verwandelte sich immer wieder in andere Tiere und Gestalten: Leda verführte er als Schwan, Europa entführte er als Stier, den schönen Jüngling Ganymedes als Adler usw.

Seine Frau Hera ist die Göttin der Ehe und natürlich eifersüchtig wegen seiner vielen Eskapaden, was immer wieder zu köstlichen Ehekrächen führt...

Sein Bruder Poseidon ist der Gott des Meeres, der, falls er beleidigt wird, für Stürme und somit Schiffbruch und ähnliches sorgt. Odysseus hatte ihn beleidigt und musste deshalb jahrelang über die Meere irren...

Apollo und Artemis sind zwei der vielen Kinder des Zeus: Apollo ist der Gott der Musik, der Wahrsagekunst (sein Tempel in Delphi ist das berühmteste Orakel der Antike) und der Medizin. Seine Zwillingsschwester Artemis ist die Göttin der Jagd und Männern völlig abgeneigt.

Neben diesen und weiteren olympischen Göttern spielen auch Halb- und Viertelgötter eine wichtige Rolle in der griechischen Mythologie: einer der wichtigsten und bekanntesten ist Herakles, der mit allerlei Monstern und Ungeheuern fertig werden musste, bevor er in den Olymp aufgenommen wurde - Medusa, die Frau mit den Schlangenhaaren, die alle, die sie sahen, zu Stein erstarren liess, gehört allerdings nicht dazu...