Was ist Altgriechisch?

Altgriechisch ist im Unterschied zu Neugriechisch eine heute nicht mehr gesprochene Sprache, eine sogenannt „tote Sprache“, wie zum Beispiel Latein. Es geht also nicht darum diese Sprache zu sprechen, sondern darum Originaltexte zu lesen bzw. zu übersetzen.

Was sind Voraussetzungen für Altgriechisch?

Um Altgriechisch zu lernen braucht man ein gewisses Interesse an Sprache, Literatur, Geschichte, Mythologie, Philosophie und an antiker Kultur und Kunst. Lateinkenntnisse können von Vorteil sein, aber sie sind kein „Muss“.

Wie schwierig ist Altgriechisch?

Obwohl das Griechische Alphabet auf den ersten Blick unverständlich erscheint, ist es schnell gelernt, kennt man doch schon einiges aus dem Deutschen oder aus der Mathematik.

Was macht man im Unterricht?

Man erlernt zum einen Grammatik und Vokabular, um Texte übersetzen zu können. Dies ist nicht immer ganz so einfach aber doch machbar. Zum anderen befasst man sich mit dem Inhalt dieser Texte. Sie behandeln die verschiedensten Themen; philosophische, geschichtliche oder mythologische... Somit wird wohl für alle etwas dabei sein, was gefällt!

Wozu kann man Altgriechisch brauchen?

Man kann sich zwar auf Altgriechisch in Griechenland nicht verständigen (jedenfalls nicht gut), aber es erleichtert den Zugang zum Neugriechischen enorm. Aber auch für das Erlernen anderer Sprachen ist es eine gute Grundlage, vor allem in Bezug auf die Grammatik. Durch die Konzentration auf das Übersetzen wird auch die Ausdrucksfähigkeit in der Muttersprache gefördert. Das Altgriechisch hilft auch unzählige Fremdwörter, die im Alltag oft verwendet werden, zu verstehen.
Griechisch ist an den Universitäten zwar nur für wenige Fächer wie Theologie und Archäologie, für klassische Philologie und Alte Geschichte Voraussetzung, aber an der Uni Zürich kann es an Stelle von Latein für alle Studiengänge, die Latein verlangen (z.B. Sprachen), verwendet werden.