PSYCHOLOGIE
Du interessierst dich für den Menschen, sein innerstes Wesen, was ihn gut und böse macht? Dich nimmt es wunder, welche inneren und äusseren Einflüsse dich zu dem gemacht haben, was du bist? Oder du hast noch keine wissenschaftliche Erklärung für Fragen bezüglich des menschlichen Wesens, die dich schon lange interessierten (warum z.B. so viele Leute Hitler gefolgt sind? Warum Liebe blind macht? Warum wir so viel vergessen von dem, was wir doch gerade erst gelernt haben?)
Die Psychologie bezeichnet die Wissenschaft zur Beschreibung, Erklärung und Vorhersage des Erlebens und des Menschen in Bezug auf Personen, Ereignisse und Objekte der Umwelt, deren Entwicklung in der Lebensspanne, sowie deren inneren und äußeren Ursachen und Bedingungen.
Der Begriff stammt aus dem Griechischen (ψυχολογία), nach dem ursprünglichen Sinn von Psyche eigentlich Atemkunde oder Lebenslehre, üblicherweise jedoch mit „Seelenkunde“ wiedergegeben, im Englischen dagegen „study of the mind“.
Psychologie ist als Wissenschaft bereichsübergreifend. Sie lässt sich nicht den Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften oder den Geisteswissenschaften jeweils allein zuordnen. Ihre Grundlage wird vielmehr von einer Anthropologie im breitesten Sinn gebildet. Eine aus dem angelsächsischen Raum stammende Einteilung untergliedert Psychologie im Sinne der Behavioural sciences allerdings nur in Verhaltenswissenschaft, Kognitionswissenschaft und Neurowissenschaft.
Genaueres erfährst du hier! Im Unterricht geht es um folgende Bereiche:
Modul A: Einführung in die Psychologie
- „Psychologen haben Röntgenaugen. Sie können deine Gedanken lesen!" Was versteht man unter Psychologie? Was tun Psychologen den lieben langen Tag?
- „Schotten sind geizig, Polen klauen und Russen sind ständig besoffen.“ Was die Alltagspsychologie von der wissenschaftlichen Psychologie unterscheidet und weshalb es sie trotzdem braucht
- Psychologie – Tummelplatz fragwürdiger Experimente? Zur Methodik und der dunklen Seite der Psychologie
Modul B: Psychologie der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung
- „Wahrnehmung oder Unwahrnehmung? Wie wirklich ist unsere Wirklichkeit?“
- Wahrnehmungsfehler und Störungen in der Wahrnehmung. Z.B.: Der erste Eindruck
- Soziale Wahrnehmung: Selbst- und Fremd- und Gruppenwahrnehmung
Modul C: Sozialpsychologie: Soziale Anziehung
- „Liebe auf den ersten Blick?“ Soziale Beziehungen und interpersonelle Anziehung
- Was macht uns für andere attraktiv?
- Gleich und Gleich gesellt sich gern oder Gegensätze ziehen sich an?
Modul D: Entwicklungspsychologie
- Wer oder was hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin?
- Können verpasste Entwicklungsschritte nachgeholt werden?
- Verschiedene Bereiche der Entwicklung, z.B. das Denken:
- Denken tut man im Mund, aber man muss dann leise sprechen
- Der Bleistift lebt, weil man damit schreiben kann. Der zerbrochene Knopf ist aber tot, weil man ihn nicht mehr benutzen kann.

EXKURS: Das Jugendalter – gefährlichste Zeit des Lebens!?
Modul E: Sozialpsychologie
- „Und Hitler sprach…“ Psychologie der Gruppe: Bildung, Rollenverteilung, Dynamik und Leistung der Gruppe. Wie erklärt sich absolute Konformität und blinder Gehorsam im Dritten Reich?
- Was macht den Menschen böse, zum gedankenlos mordenden Monstrum?
Modul F: Bewusstsein
- Bewusstsein, Gehirn und Geist
- Haben Tiere ein Bewusstsein? Denken sie, fühlen sie wie wir?
- Ausfälle: Gibt es das Ich überhaupt? Woraus besteht es? Das Leib-Seele-Problem
- Warum fällt es uns schwer, und zu entscheiden?
- Schlaf und Traum, Hypnose, Nahtoderfahrungen, Halluzinationen und Meditation
Modul G: Richtungen der Psychologie
- Von Eisennägeln im Kopf, vom Ödipuskomplex und von der Ratte im Labyrinth
- Und welches ist nun die richtige Richtung?
- Ein Anwendungsbeispiel: Traumdeutung durch verschiedene psychologische Ansätze
- Freud im Licht der modernen (Neuro)Psychologie
Modul H: Emotion und Motivation (am Beispiel Amoklauf)
- Was veranlasst Krankenschwester R., 15 Patienten durch Gift-Injektionen umzubringen?
- Woher kommen Angst, Trauer und Aggression?
- Wie entstehen diese Gefühle und welche Funktionen haben sie?
- Stehen in engem Zusammenhang: Emotion – Motivation – Kognition
Modul I: Psychische Störungen und therapeutische Massnahmen
- „Ist ja irre!“ und „Hey du Psycho!“ - Was heisst normal? Bin ich normal?
- Welche Störungen gibt es und mit welchen Theorien lassen sie sich erklären?
- Wie kann man sie therapieren?
- Was bedeutet Beratung und Psychotherapie?
Zum Reinhören hat Daniel Kummer folgende Dateien gesponsert:
und spezifisch zu den Therapien:
- Psychotherapie-Klassiker
- Psychoanalyse
- Kognitive Verhaltenstherapie
- Familientherapie
- Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers
- Gestalttherapie nach Fritz Perls
- Hypnotherapie
Modul J: Da man nicht nicht kommunizieren kann: Kommunikation
- Verschiedene Arten der Kommunikation
- Missverständnisse, Störungen und Prävention (Beispiel: Autismus / Asperger)
- Do’s und Don’ts in der Kommunikation: Wie erfolgreiche Kommunikation gelingt
- Gehirn und Kommunikation
- Suggestive Kommunikation: Manipulation (mit) der Sprache (am Beispiel der Werbung)
- Körpersprache und rhetorische Wirkung – ein praktischer Ansatz
Modul K: Rund ums Gehirn - Lernen, Intelligenz und Gedächtnis
- Was passiert im Hirn, wenn wir lernen?
- Wie lernen wir am meisten: durch Einsicht? Am Modell? Durch Konditionierung?
- Intelligenz – was ist das? (Das Gegenteil von Dummheit? Das, was der IQ-Test misst?)
- Zwischen Genie und Wahnsinn: Der schmale Grad zum Chaos im Kopf
- Hilfe, Europa verblödet! Der Flynn-Effekt und andere ominöse Erkenntnisse
- (Wie) Soll man hochbegabte Kinder fördern?
- Vergessen: verschiedene Störungsbilder und Abhilfen
- intelligent lernen, Strategien nutzen
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