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Binibild

Wer bin ich?

...und wenn ja, wie viele?* Nun ja, gottseidank wahrscheinlich nur die eine. Dass sich das Problem der Ichheit jedoch nicht so leicht lösen lässt, zeigt sich spätestens beim Betrachten der Psychologie-Module, ein Blick lohnt sich! Vorneweg aber ein paar wenige(r) weise Worte zu meiner Person:

Geboren wurde ich aus mir unerklärlichen Gründen im Aargau, wobei es dort natürlich keinen Fux mehr als so lange hält, und so zog unser Rudel zurück zu seinen Wurzeln, ins Wallis. Dort verlebte ich meine Jugend unter anderem in namhaften Institutionen wie dem Kollegium Spiritus Sanctus. Ob's was gebracht hat? Jedenfalls censeo Chilischokoladem esse restlos delendam... Sic transit gloria mundi, o tempora, o mores...

Und wie ging es weiter?

Langsam musste ich meine Walliser Identität jedoch in Frage stellen: Ich vertrage keinen Käse (adiö Raclette und Fondue), bevorzuge den deutschen Weissen gegenüber jedem Walliser Tropfen und wechselte zum atheistischen Lager über...

Nach dieser z.T. selbstverschuldeten Entwurzelung und dreizehn Jahren Schulbesuch entschied ich mich daher, den Bergen vorerst den Rücken zu kehren und mich ins unbekannte und verheissungsvolle Land der "Grüetzini" aufzumachen, um Gleichgesinnte zu finden. Und es begab sich, dass ich auf diesem mysteriösen Fleck Erde - genannt "Üsseschwyz" - akademische Wellen und Wurzeln schlug: Als erstes galt es, sich der deutschen Sprache zu bemächtigen**, was sich vor allem in kommunikativen und linguistischen Studien manifestierte. Hierzu zog ich zeitweilig sogar nach Berlin. Da mir die Freie Universität dort zwar einiges bieten konnte (Zupfkuchen, meterweise Reclam-Büchlein und feinstes Asbest), jedoch meinem Verlangen nach meinem Zweitfach, den Erziehungswissenschaften, nicht nachkommen wollte, brach ich auch dort meine Zelte wieder ab und kehrte ins traute Heimatland zurück.

Was war nach Berlin?Sabine Fux !

Auch nach meiner Bildungsreise ins nachbaröse D-Land war die Flamme für alles Schulische noch hell am Lodern, doch von der Universität hatte ich erst mal die Nase voll (es belief sich inzwischen schon auf achtzehn Schuljahre!). So wurde nun ein Fach nach dem anderen abgeschlossen: Medienwissenschaften, Pädagogische Psychologie und zu guter Letzt Germanistik - mit einer Lizentiatsarbeit übers Fluchen (und Leute, was habe ich geflucht...).

Da das Lehrer-Gen in mir nun vollkommen durchgebrochen war, hängte ich gleich noch zwei Jahre Ausbildung hinten dran und wurde schliesslich mit einem Lehrdiplom für Deutsch und PP gesegnet. Vorbei die Studi-Job-Tage im Amt für Landwirtschaft und Natur in Bern, vorbei die schöne Zeit an der Uni der Aarestadt und vorbei das ferienreiche Studentenleben... Auch die Karriere als freie Journalistin für den WB Extra hing ich an den Nagel, schliesslich hatte ich grössere Pläne: Kaum abgeschlossen, wurde ich an den beiden Orten auserwählt, die ich mir als künftigen Arbeitsplatz gut vorstellen konnte: Thun und Biel (beides hübsche, mondäne Städtchen am See mit Hang zur Weinproduktion). Über ein nicht geringes Pensum an PP-Lektionen stieg ich also ins Lehrerdasein ein, und so beliebt es noch heute zu sein.

Wem's noch nicht reicht

Was macht der Fux, wenn er mal keine Gänse stiehlt? Unterrichten? Wahrlich, grösstenteils. Natürlich gibt es aber noch das Leben jenseits des Erziehungswesens, die Freizeit, mit der jeder Lehrkörper ja reichlich gesegnet ist (habe ich sagen hören!). Ich für meinen Teil investiere diese Zeit überwiegend ins Entdecken neuer Kulturen und Landstriche, so häufig per Trekking, Städtereisen oder ausserkontinentalen Trips - wovon mich besonders Down Under magnetisch im Bann hält...

Mit dem Reisen verbinde ich auch mein zweites grosses Steckenpferd: das Fotografieren (betroffene Schüler wissen, dass ich alles schiesse, was mir vor die Linse kommt, vgl. Rubrik "Nicht Hilfreiches"). Nebst Aufträgen für Feste knipse ich am liebsten Landschaften, Portraits und Tierfotos. Die sportlichen Aktivitäten halten sich gemäss Churchills Motto auch bei mir eher in Grenzen, man kann mich jedoch bei seltenen Gelegenheiten schwimmen, radfahren, wandern oder carven sehen. Erfolgreicher sucht man mich sicher im Kino, Theater, bei Festivals, hinter dem Herd oder einem guten Buch versteckt.

Last but not least

Für Anregungen, Feedback, Infos etc. bin ich gern zu erreichen unter foxbox-info@sags-per-mail.de; Fragen, Hilferufe und Heilungsgesuche werden unter sabine.fux@habmalnefrage.de wochentags von acht bis 20 Uhr entgegengenommen, für wichtige Nachrichten greife man(n) bitte zum Telefon.

 

* Diese Frage stellt sich Richard David Precht in seinem gleichnamigen philosophischen Roman.

** Böse Zungen behaupten heute noch, man würde die Walliser nicht verstehen...

Inhalt: Sabine Fux - The Helping Fox' PP-Panokptikum - Original Swiss Made
Design: by THINK2REAL.com ... wer hat's erfunden? Ein Berliner ;-)